Drei Dinge stehen im Vordergrund: Stromverbrauch, Lautstärke, Reinigungsleistung. Den Rest gibt der Hersteller im Datenblatt an, das tippe ich nicht ab.
Gemessen mit einem Brennenstuhl Primera-Line PM 231 E (Eichklasse B, ±1 %). Bei Saugern und Wischrobotern: Ein Lade-Zyklus von 0 auf 100 %, in Kilowattstunden. Bei stationären Geräten wie Waschmaschine oder Trockner: ein voller Standard-Programmlauf. Bei Dauer-Verbrauchern wie Luftreinigern: 24-Stunden-Mittelwert in der niedrigsten und der höchsten Stufe.
Voltcraft SL-10, A-Bewertung, ein Meter Abstand, frontal zum Gerät. Hintergrund unter 30 dB(A). Gemessen wird in der höchsten Stufe (was die Hersteller selten angeben) und in der typischen Nutzungsstufe. Differenz zur Hersteller-Angabe steht in Klammern.
Saugleistung an einer reproduzierbaren Schmutz-Mischung: 5 g Mehl, 5 g Haferflocken, 2 g Hundehaare (von Bruno, Mischling, kurzhaarig) auf einem Quadratmeter Eichenparkett und einem Quadratmeter Berberteppich. Gewogen mit einer Soehnle Page Profi (±1 g) vor und nach dem Saug-Durchgang in der Standardstufe, ein Überfahren.
Mindestens sechs Wochen Hausgebrauch. Bei Robotern: tägliche Reinigung der Erdgeschoss-Etage, etwa 80 m² Fläche. Bei Akkusaugern: zwei Reinigungs-Durchgänge pro Woche. Bei Trocknern und Waschmaschinen: mindestens 30 Programmläufe in den jeweiligen Standard-Programmen.
Pro Test-Beitrag drei Geräte aus einer Preisklasse. Verfügbarkeit zum Test-Zeitpunkt über deutschen Online-Handel vorausgesetzt. Hersteller-Stellung spielt keine Rolle. Was nichts taugt, fliegt raus.
Keine Labormessungen. Keine Akustik-Kammer. Kein Brinell-Härte-Test am Gehäuse. Das ist eine private Test-Seite eines Hamburger Frühpensionärs im Backsteinhaus, kein Stiftung-Warentest-Labor. Wer Industrie-Normen will, kauft bei der Stiftung. Wer Praxis-Eindrücke mit Strom-, dB- und Wirkungs-Zahlen will, ist hier richtig.